• Allgemein

    Tag der Industriekultur

    Das Kraftwerk Zschornewitz bei Gräfenhainichen im östlichen Sachsen-Anhalt war eines der ältesten Kraftwerke Deutschlands und ist heute ein Industriedenkmal.Am 9. Februar 1915 kam es zu einem Vertragsabschluss zwischen der Bayrischen Stickstoffwerke München AG und der Braunkohlenwerk Golpa-Jeßnitz AG für die Errichtung eines Großkraftwerkes. Der erste Spatenstich für den Bau des Kraftwerkes fand am 24. März 1915 statt.Am 24. Dezember 1915 wurde die Fernleitung zum Stickstoffwerk Piesteritz versuchsweise in Betrieb genommen. Schließlich wurde am 2. Januar 1916 die endgültige Belieferung für das Werk aufgenommen. Damit waren im Kraftwerk Zschornewitz 8 Dampfturbinen und 64 Dampfkessel in Betrieb. Die alte Schultheiß-Brauerei in der Brauereistraße 1-2 in Dessau war über 130 Jahre eine bedeutende…

  • Maghreb - Wo die Sonne untergeht

    4/8 (K)ein Start

    Heute ist „Prolog“ die treffende Bezeichnung. Wie beim Radsport, nur warm fahren. Es ist Montag und somit Schontag, und so treibt es mich vom home castle nur bis zum second home small castle nach Mellingen. Bis Freitag muß ich auf Arbeit noch meine Pflicht erfüllen, bevor es dann aber wirklich heißt: Licht aus, Mopete an, und dann mach ich den flying awocycleman nach Timbuktu. Na gut, Marrakesch, wollens nicht gleich übertreiben.Doch bevor es losgeht muß beim Autoservice Borsdorf noch mal das Metallheißklebegerät angeworfen werden.Die Auspuffhalterung war schon in Urlaubsstimmung und hat einfach mal locker gelassen. Ausdrücklich: das ist nicht die erste Panne! Dies geschah auf einer Testfahrt, welche nicht Teil…

  • on the way

    Heilstätten und Kampftruppen – verloren in der Zeit

    Die zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten Arbeiter-Lungenheilstätten Beelitz-Heilstätten bilden einen der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten die Beelitz-Heilstätten als Lazarett und Sanatorium für erkrankte und verwundete Soldaten. Während der Schlacht um Berlin 1945 wurden die rund 3000 Verwundeten und das Personal der Beelitzer Heilstätten durch Soldaten der 12. Armee der Wehrmacht in weiter westlich liegende Regionen evakuiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Heilstätten teils schwer beschädigt wurden, wurde das Gelände 1945 von der Roten Armee übernommen. Die Heilstätten dienten bis 1994 als das größte Militärhospital der sowjetischen/russischen Armee im Ausland. Es war auch ab Dezember 1990…