20/08 In 3 Tagen nach Lissabon – Tag 2
La Autobaniérã heißt es heute. Ich verlasse Rioja, ohne wirklich was vom Weinanbau zu sehen. Und nach einer knappen halben Stunde revidiere ich meine Kleiderwahl. Unter Eindruck des gestrigen sehr warmen Tages bin ich heute zu fluffig losgefahren und lege mir nun erst mal einen anständigen Halswärmer und Handschuhe an. Danach hangle ich mich von Tankstopp zu Tankstopp – alle 200km – und von Windschatten zu Windschatten hinter den Trucks. Klimatisch bedingt habe ich bis Lissabon Gegenwind, und der ist nicht ohne. Bergauf sind so manchmal nur 60 Sachen drin. Trotzdem läuft es entspannt. In Deutschland würde man von geringem bis sehr geringem Verkehrsaufkommen sprechen. Ich bin echt überrascht, da dies bis Portugal so anhält. Außerdem sind die Straßen gut und es drängeld niemand unnötig. Ganz anders als noch in Frankreich. Apropo Portugal. Ich hab es geschafft, wenn auch nur bis kurz hinter die Grenze. Bem-vindo a Portugal! Der ausgesuchte Campingplatz erweißt sich als lost places, was somit zu meinem ersten Wildcamping auf dieser Reise wird.